Rising Stars Falling Stars: Vaginal Davis trifft die Marx Brothers

Rising Stars, Falling Stars
Sweet 16mm – Never been kissed
Norman Z. McLeod – The Marx Brothers: MONKEY BUSINESS (USA 1931)



Rising Stars, Falling Stars - Sweet 16mm Never Been Kissed
Curated by Vaginal Davis & Daniel Hendrickson

Norman Z. McLeod – The Marx Brothers in MONKEY BUSINESS (USA 1931)

December 2016: Since late summer 2016 Miss Davis seemed to be disappeared. But, she was busy, very busy traveling and working. Washington D.C., Prague, Hamburg - to name just a few of her (business) destinations. So, lot's of juicy storys to tell when Miss Davis and Manuel Schubert met at their favorite vietnamese restaurant.

Rising Stars, Falling Stars - Sweet 16mm Never Been Kissed
MONKEY BUSINESS (USA 1931, 16 mm, OV, 77')
Sonntag, 22.12.2016, 20 Uhr, Kuppelhalle, Silent Green Kulturquartier

Podcast
Sprecher: Vaginal Davis, Manuel Schubert
Töne und Musik: Foundfootage aus US „Aufklärungsfilmen“ über Homosexuelle 1950/70; Soundtrack MONKEY BUSINESS
Produktion: Manuel Schubert
Bild: Arsenal
⁠[⁠Englisch Talk⁠]


www.arsenal-berlin.de
www.vaginaldavis.com

Anarchie, Titten, große Penisse

Rückblick
Pornfilmfestival 2016

Samantha Robinson als „Love Witch“ beugt sich über ihre nächste große Liebe Wayne (Jeffrey Vincent Parise) | Foto: Anna Biller Productions

Wie haben Menschen heute Sex? Das Pornfilmfestival Berlin, das am 30. Oktober im Berliner Kino Moviemento zu Ende ging, lieferte hierzu vielfältigste Antworten. Seit inzwischen elf Jahren bietet es ein Forum, um die schier grenzenlosen Formen von Sexualität mittels Filmen zu erkunden. Gewisse Erwartungshaltungen, die der Name des Festivals erwecken könnte, enttäuscht das KuratorInnenteam um die Verlegerin Manuela Kay und den Filmproduzenten Jürgen Brüning nur allzu gern. Lieber stellen sie für den Begriff „Porno“ neue filmische Entsprechungen vor.

Auch der Jahrgang 2016 ließ daran keine Zweifel aufkommen. Die diesjährige Filmauswahl widmete sich dabei schwerpunktmäßig den Themen HIV und Sex im Alter. Auch sexuelle Schattenseiten wie das Phänomen Chemsex oder Vergewaltigungen an US-Colleges wurden nicht ausgespart. Zugleich bewiesen die Filmemacher*innen eine unbändige Lust am Experimentieren mit den Genres und Formen.