Wahrheiten?

Eine der wichtigsten Aufgaben der Filmkritik ist es  heute, jene Filme bloß zustellen, die nur behaupten Kinofilm zu sein Aber weder formal noch narrativ dazu fähig sind, das Kino und seinen einzigartigen Wahrnehmungsraum auszufüllen.


Es geht um die reine Lehre. Es geht darum, dass Kino als einmaligen Ort für das Erleben von Film und für das Verstehen seiner Geschichten zu begreifen und zu verteidigen.


Vielleicht kann die Filmkritik schlussendlich nichts daran ändern, dass das Kino visuell und intellektuell beim Fernsehn oder dem Internet ankommt. Aber kann sie sich wenigstens dafür entscheiden, gegen die schleichende Degradierung zur bloßen "Medien"-theorie anzukämpfen?


Für die Filmkritik wäre doch die Konsequenz aus dem Exitus des Kinos, das Schicksal einer unverbindlichen Form von Theorie, oder? Letztendlich wäre sie überflüssig. 


Ist der Kinofilm am Ende, 
hat sich dessen Kritik auf jeden Fall erledigt...



Foto(c)redits (von oben n.unten):
A SINGLE MAN - Senator (2010);
INTERCEPTION - Warner (2010);
DANIEL SCHMID - LE CHAT QUI PENSE - Salzgeber (2010);
MARY UND MAX - Mfa (2010);
HARRY POTTER & DIE HEILIGTÜMER D. TODES (1) - Warner (2010);
WALL STREET 2 - 20th Century Fox (2010);
ORLY - Piffl (2010);
DEUTSCHLAND 09 - Piffl (2009);
WO DIE WILDEN KERLE WOHNEN - Warner (2009);
I AM LEGEND - Warner (2008);
GLUE - Salzgeber (2008);
DIE ERMORDUNG D. JESSE JAMES DURCH D. FEIGLING ROBERT FORD - Warner (2007);
TARNATION - Arsenal (2006),
ELEPHANT - Kinowelt (2004)
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