Kost für zwischendurch


DAS MÄDCHEN, DAS DIE SEITEN UMBLÄTTERT; Sehenswert mit 69%! 

Eine Konzertpianistin wird seit einem Autounfall von starkem Lampenfieber geplagt, welches ihre Auftritte beinahe unmöglich macht. 
Als eine junge Frau als Kindermädchen in ihr Haus kommt, entpuppt sich diese per Zufall als eine sehr gute Notenumblätterin mit einer enorm beruhigenden Wirkung auf die Pianistin. Schnell baut sich eine intensive Verbindung zwischen den Frauen auf, in der Mélanie (Déborah Francois), das Kindermädchen, im Vorfeld eines wichtigen Konzerts immer mehr Macht bekommt. Ariane (Catherine Frot), die Pianistin, erkennt nicht, dass Mélanie als junges Mädchen Bewerberin für die Pianistenschule war und von ihr abgelehnt wurde. Als Ariane Mélanies Avancen immer mehr erliegt, sieht Mélanie ihre Stunde gekommen. 

Dennis Dercourt gelingt ein kleines, feines Intrigenspiel, bei dem besonders Déborah Francois als unterkühlter, undurchschaubarer Racheengel zu begeistern vermag. Nichtsdestotrotz kann der Film den Zuschauer nur schwer für sich einnehmen, was auch daran liegen dürfte, dass man Thriller wie diesen schon zu oft gesehen hat. 
DAS MÄDCHEN, DAS DIE SEITEN UMBLÄTTERT bietet kurzweilige, annehmbare Genreware mit guten Darstellerinnen; cineastische Kost für zwischendurch. Sehenswert. 

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